Aktuelles vom Moosrand
Bitte nicht stören. Wichtel denkt.

Manchmal muss ein Wichtel einfach innehalten.
Seit dem 10. August ist Alvars Online-Shop im Urlaubsmodus. Bestellungen sind weiterhin möglich – aber im Moment nur zur Abholung am Moosrand.
Und nein: Es liegt nicht daran, dass Alvar plötzlich nicht mehr nach Österreich versenden kann.
Das macht er schon seit 2023 nicht mehr. Bestellen darf dort selbstverständlich jeder. Wenn die Voraussetzungen für einen Versand nicht erfüllt sind, storniert Alvar die Bestellung und erstattet das Geld. Oder man kommt einfach selbst zum Moosrand.
Warum also die Pause?
Alvar sitzt vor seinen Versandkisten und versucht zu verstehen, was er mit ihnen künftig noch darf. Die Regeln rund um Verpackungen haben sich verändert. Und plötzlich gibt es Wörter wie Erzeuger, Hersteller und Inverkehrbringer, bei denen selbst ein Wichtel erst einmal ganz tief durchatmen muss.
„Schon wieder solche Schubladen“, murmelt Aurora.
„Im Vulkan ist es Magma. Außerhalb Lava. Und bei den Menschen bekommt offenbar auch alles noch ein eigenes Wort.“
Alvar seufzt.
Er könnte einfach weitermachen.
Andere machen es schließlich auch.
Und manche sagen: „Wird schon nichts passieren.“
Aber genau das wäre nicht der Moosrand.
Freya schüttelt den Kopf.
„Wir können doch nicht danach gehen, was die anderen machen.“
Also macht Alvar etwas, das vielleicht viel schwieriger ist:
Er hält an.
Er versucht zu verstehen, was nun gilt. Er wird die Vorgaben der Zentralen Stelle nicht einfach ignorieren. Er sucht nach einer Lösung und überlegt, wie er künftig mit neuen, korrekt konformen Verpackungen und Füllmaterialien arbeiten kann.
Und das dauert.
Denn hinter ihm wartet schließlich sein eigentliches Leben.
Das Atelier. Seine Wichteltüren. Seine Kunden. Seine Ideen.
Und Finn steht schon mit seinem Einkaufskorb da und wartet auf Abholung.
Auf Alvars Kasse liegt deshalb vorerst nur ein kleiner Zettel:
„Bitte nicht stören. Wichtel denkt.“
Und draußen?
Da hat es in der Nacht endlich geregnet.
Zum Glück ohne Asche.
Aber der Regen roch nach Rauch.
Europa brennt.
Der Boden braucht Wasser.
Und während draußen dieser eigenartige Rauchregen fällt, sitzt Alvar drinnen und denkt über Verpackungen nach.
Nicht, weil Verpackungen wichtiger wären als die Welt.
Sondern gerade weil er ein Teil dieser Welt ist.
Vielleicht kann ein kleiner Wichtelkrämer die Welt nicht retten.
Aber er kann entscheiden, welchen Teil er selbst beitragen möchte.
Er kann hinschauen.
Nachfragen.
Innehalten.
Und versuchen, Teil der Lösung zu sein.
Auch wenn es länger dauert.
Auch wenn es kompliziert ist.
Auch wenn andere sagen: „Warum ausgerechnet wir?“
Aurora seufzt.
Weil wir alle Teil dieser Welt sind. Und weil Europa brennt.
Und so denkt Alvar weiter.
Manchmal muss ein Wichtel einfach innehalten.
Seit dem 10. August ist Alvars Online-Shop im Urlaubsmodus. Bestellungen sind weiterhin möglich – aber im Moment nur zur Abholung am Moosrand.
Und nein: Es liegt nicht daran, dass Alvar plötzlich nicht mehr nach Österreich versenden kann.
Das macht er schon seit 2023 nicht mehr. Bestellen darf dort selbstverständlich jeder. Wenn die Voraussetzungen für einen Versand nicht erfüllt sind, storniert Alvar die Bestellung und erstattet das Geld. Oder man kommt einfach selbst zum Moosrand.
Warum also die Pause?
Alvar sitzt vor seinen Versandkisten und versucht zu verstehen, was er mit ihnen künftig noch darf. Die Regeln rund um Verpackungen haben sich verändert. Und plötzlich gibt es Wörter wie Erzeuger, Hersteller und Inverkehrbringer, bei denen selbst ein Wichtel erst einmal ganz tief durchatmen muss.
„Schon wieder solche Schubladen“, murmelt Aurora.
„Im Vulkan ist es Magma. Außerhalb Lava. Und bei den Menschen bekommt offenbar auch alles noch ein eigenes Wort.“
Alvar seufzt.
Er könnte einfach weitermachen.
Andere machen es schließlich auch.
Und manche sagen: „Wird schon nichts passieren.“
Aber genau das wäre nicht der Moosrand.
Freya schüttelt den Kopf.
„Wir können doch nicht danach gehen, was die anderen machen.“
Also macht Alvar etwas, das vielleicht viel schwieriger ist:
Er hält an.
Er versucht zu verstehen, was nun gilt. Er wird die Vorgaben der Zentralen Stelle nicht einfach ignorieren. Er sucht nach einer Lösung und überlegt, wie er künftig mit neuen, korrekt konformen Verpackungen und Füllmaterialien arbeiten kann.
Und das dauert.
Denn hinter ihm wartet schließlich sein eigentliches Leben.
Das Atelier. Seine Wichteltüren. Seine Kunden. Seine Ideen.
Und Finn steht schon mit seinem Einkaufskorb da und wartet auf Abholung.
Auf Alvars Kasse liegt deshalb vorerst nur ein kleiner Zettel:
„Bitte nicht stören. Wichtel denkt.“
Und draußen?
Da hat es in der Nacht endlich geregnet.
Zum Glück ohne Asche.
Aber der Regen roch nach Rauch.
Europa brennt.
Der Boden braucht Wasser.
Und während draußen dieser eigenartige Rauchregen fällt, sitzt Alvar drinnen und denkt über Verpackungen nach.
Nicht, weil Verpackungen wichtiger wären als die Welt.
Sondern gerade weil er ein Teil dieser Welt ist.
Vielleicht kann ein kleiner Wichtelkrämer die Welt nicht retten.
Aber er kann entscheiden, welchen Teil er selbst beitragen möchte.
Er kann hinschauen.
Nachfragen.
Innehalten.
Und versuchen, Teil der Lösung zu sein.
Auch wenn es länger dauert.
Auch wenn es kompliziert ist.
Auch wenn andere sagen: „Warum ausgerechnet wir?“
Aurora seufzt.
Weil wir alle Teil dieser Welt sind. Und weil Europa brennt.
Und so denkt Alvar weiter.















